Fragen & Antworten
Was Veranstalter:innen, Verkäufer:innen und Käufer:innen über basario wissen möchten. Such nach einem Stichwort oder blättere nach Thema.
Kosten & Gebühren
Für Verkäufer:innen und Käufer:innen ist basario kostenlos. Als Veranstalter:in zahlst du erst nach deinem durchgeführten Basar. Es gibt kein Abo, keine feste Laufzeit und keine versteckten Kosten. Alle Funktionen sind enthalten, auch die Anbindung für Kartenzahlung. Die genauen Konditionen und einen Rechner für deinen Basar findest du auf der Preisseite.
Du legst die Höhe fest und wählst den Ablauf, der zu deinem Basar passt. Du kannst die Gebühr automatisch mit dem Verkaufserlös verrechnen lassen, bar bei der Warenabgabe einnehmen und in basario erfassen oder den Einzug vorab selbst organisieren, zum Beispiel per Überweisung. Verkäufer:innen sehen schon vor der Anmeldung, wie die Gebühr erhoben wird. So sind die Konditionen von Anfang an klar.
Verrechnest du die Gebühr mit dem Verkaufserlös, erkennt basario automatisch, ob der Erlös nach Abzug der Provision dafür reicht. Bleibt ein Rest offen, berechnet basario den genauen Betrag. Du musst weder selbst nachrechnen noch eine separate Liste führen. Bei Barauszahlung kannst du den Rest direkt an der Kasse einnehmen. Die Zahlung wird dabei automatisch in der Abrechnung erfasst. Geht das Geld später per Überweisung bei dir ein, trägst du die Zahlung einmal in basario ein. Du kannst auch Zahlungserinnerungen mit deinen Zahlungshinweisen senden, einzeln oder gesammelt. Oder du erlässt den Restbetrag aus Kulanz. Verkäufer:innen sehen ihren Gebührenstand ebenfalls in ihrer Basarübersicht.
Anmelden & Einrichten
Den Basar legst du in wenigen Minuten an – ein geführter Assistent fragt Grunddaten, Termine, Gebühren und Regeln Schritt für Schritt ab und prüft sie auf Plausibilität, bevor etwas live geht. Danach lädst du dein Team per Einladungs-Link ein und verteilst die Aufgabenbereiche (Kasse, Warenannahme & Ausgabe, Sortierung, Allgemeine Hilfe). Die Anmeldung für Verkäufer:innen öffnet sich automatisch zum eingestellten Zeitpunkt, und die Warteliste füllt frei werdende Plätze nach Absagen von selbst wieder auf.
Ja. Du kannst deine bestehende Verkäuferliste als CSV- oder Excel-Datei übernehmen und persönliche Einladungen verschicken. Verkäufer:innen bestätigen ihre Teilnahme über den Einladungslink, mit einem vorhandenen basario-Konto oder nach der kostenlosen Registrierung. Du behältst Zusagen und Warteliste gemeinsam im Blick. Übernommen werden Name und E-Mail-Adresse. Artikel und Bankdaten werden dabei nicht übertragen.
Ja, über ein gemeinsames Veranstalterkonto mit einer gemeinsamen E-Mail-Adresse. Bereits angemeldete Personen können parallel arbeiten. Änderungen lassen sich in diesem Konto keiner einzelnen Person zuordnen. Für Kasse, Warenannahme und Sortierung nutzt dein Team eigene Konten mit passenden Aufgabenbereichen. Die Einrichtung und Zwei-Faktor-Anmeldung erklären wir in der Hilfe.
Ja. In Österreich läuft alles wie in Deutschland, in Euro. Für die Schweiz rechnet basario durchgehend in Franken: Der Franken-Tarif ist eigenständig festgelegt und nicht umgerechnet, es kommt also kein Währungsaufschlag dazu. Preise, Kasse und Wechselgeld laufen in Franken und Rappen, in Schweizer Schreibweise und mit der Rundung, die dazugehört. Die Auszahlung an deine Verkäufer:innen geht per Schweizer Banküberweisung statt SEPA. Dein Konto gehört dabei zu einem Land: Ein Schweizer Konto legt Basare in Franken an, ein deutsches oder österreichisches in Euro.
Name, E-Mail und Adresse genügen. Eine Bankverbindung brauchst du nur, wenn du an einem Basar mit Auszahlung aufs Konto teilnimmst – bei Bar-Auszahlung gar nicht.
Hast du bereits ein basario-Konto, meldest du dich mit derselben E-Mail-Adresse an und bestätigst die Teilnahme. Sonst legst du kostenlos ein Konto an. Name und E-Mail sind in deiner Einladung schon vorausgefüllt. Bestätige anschließend deine E-Mail-Adresse und deine Teilnahme am Basar. Die Einladung übernimmt nur deinen Namen und deine E-Mail-Adresse. Artikel, Etiketten und Bankdaten werden dabei nicht übertragen.
Basartag & Kasse
Ihr könnt eure vorhandenen Smartphones, Tablets oder Notebooks nutzen. Kasse, Warenannahme und alle Team-Bereiche laufen im Browser. Auf Smartphone oder Tablet scannt ihr mit der Gerätekamera. Am Notebook oder Desktop koppelt ihr ein Smartphone per QR-Code als Scanner, ohne zusätzliche App oder Anmeldung auf dem Smartphone. Ein Handscanner bleibt optional. Für Kartenzahlung kommt ein SumUp Solo dazu. basario lässt sich auch als App auf dem Startbildschirm ablegen.
Nur sehr wenig. Warenannahme, Rückgabe und Auszahlung laufen online und übertragen dabei kleine Datenmengen. In unserer Testrechnung mit 150 Verkäufer:innen und jeweils 50 Artikeln kommen alle Warenannahmen, Rückgaben und Auszahlungen zusammen auf rund 3 MB, verteilt über den ganzen Basar. Das entspricht ungefähr einem einzigen Smartphone-Foto. Dafür genügt auch ein schwaches, aber stabiles Netz. Bar kassieren und Zurücksortieren funktionieren sogar ganz ohne Internet. Öffnet Kasse und Rücksortierung dafür vorab einmal mit Internet auf jedem Gerät, basario lädt die Artikeldaten dabei automatisch. Danach kassiert ihr bar weiter und ordnet die Artikel den richtigen Körben zu – auch bei einem Netzausfall oder in Bereichen mit schlechtem Empfang, etwa im Keller. Offline gespeicherte Verkäufe überträgt basario automatisch, sobald die Verbindung zurück ist, und so fließen alle Verkäufe vollständig in die Auszahlung ein. Kartenzahlung und Click & Collect laufen online. Auch das Packen ist sparsam: Eine Bestellung mit 50 Artikeln kommt in unserer Testrechnung auf rund 0,2 MB, Artikelbilder lädt basario dabei zunächst als Vorschaubilder.
Über ein gekoppeltes SumUp-Terminal direkt im Kassen-Vorgang – ohne Umweg über externe Bezahl-Links oder QR-Codes. Der Betrag erscheint nach dem Klick auf „Kassieren“ direkt am Terminal, der Verkauf wird automatisch verbucht. Storniert wird direkt an der Kasse, und der Betrag geht automatisch zurück auf das Zahlungsmittel der Käufer:in – ohne Umweg über das SumUp-Konto. Geht nur ein einzelner Artikel zurück, muss nicht der ganze Bon storniert werden: Den Betrag gebt ihr an der Kasse bar heraus. Alle gängigen Zahlungsarten werden unterstützt, auch kontaktlos. Und weil die Kasse im Browser läuft, kassiert ihr per Karte auf jedem Gerät – am Notebook genauso wie am Tablet oder Handy.
Nein – allein durch die Zahlungsart entsteht keine. Pflichten wie das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) oder die Kassensicherungsverordnung knüpfen nicht daran, ob bar oder mit Karte kassiert wird. Bei basario fließt das Geld direkt: Karten-Umsätze laufen über dein eigenes SumUp-Konto, Bargeld bleibt in eurer Kasse. basario ist reiner Software-Anbieter, kein Zahlungsdienstleister, und zahlt deine Verkäufer:innen nie selbst aus – Verkaufsdaten und Geldfluss bleiben getrennt. Kartenzahlung anzubieten macht aus eurem Basar also keine meldepflichtige Plattform – egal ob ihr als Organisation, Elterninitiative oder Privatperson veranstaltet.
Click & Collect
Ja. Click & Collect wählst du beim Anlegen als Verkaufsart. Dein Basar läuft dann als Online-Basar mit Abholung vor Ort: Während der festgelegten Marktplatzzeit stöbern Käufer:innen online und bestellen Artikel. Verkäufer:innen können in dieser Zeit weitere Artikel innerhalb ihres Limits einbuchen. Erst nach dem Bestellschluss bringen sie die bestellten Artikel zur Warenannahme. Das Team bereitet die Bestellungen vor und gibt sie später gegen Bezahlung aus.
Nach dem Ende der Abholzeit gehst du die nicht abgeholten Bestellungen der Reihe nach durch und siehst dabei, ob jemand auch bei einem anderen deiner Basare nicht abgeholt hat. Direkt in den Bestelldetails sperrst du die Person für Online-Bestellungen bei allen deinen Basaren, auch bei künftigen. In der Sperrliste hebst du die Sperre jederzeit wieder auf.
Etiketten & Sortierung
Ja. Du kannst Universaletiketten für deinen Basar zulassen. Das legst du fest, bevor die Anmeldung öffnet. Verkäufer:innen nutzen dafür ihr eigenes basario-Konto. Bei der Kontoerstellung geben sie die Verkäufernummer von ihren vorhandenen Universaletiketten an. Danach übernehmen sie ihre Artikel vorab per Scan. Die Angaben in basario müssen mit dem Aufdruck übereinstimmen. Die bereits vorhandenen Etiketten können am Artikel bleiben. Dein Team scannt sie an Warenannahme, Kasse und Rücksortierung wie basario-Etiketten. basario ist ein eigenständiger Dienst und steht in keiner geschäftlichen Verbindung zum Anbieter der vorhandenen Etiketten.
Über den Verkäufercode auf dem Etikett. Er bleibt bei jedem Basar gleich, und bei einem Basar vor Ort beginnt die Korbnummer mit seinen ersten beiden Ziffern. Die erste Ziffer führt in den Bereich, die Farbe der Etiketten wiederholt sie nur. Die ersten beiden Ziffern führen in die Zone, dort zeigt das Korbschild denselben Verkäufercode. Das klappt per Auge ganz ohne Gerät. Mit dem Sortier-Werkzeug scannt dein Team das Etikett und liest die Korbnummer groß ab. Beides lässt sich mischen. Welche Körbe gar nicht aufgestellt werden müssen, etwa weil alles verkauft ist, zeigt der Abbauplan nach Verkaufsende.
Ja, bei Basaren, die Universaletiketten zulassen. Du nutzt dafür dein eigenes basario-Konto. Gib bei der Kontoerstellung die Verkäufernummer von deinen vorhandenen Universaletiketten an. Die Angabe ist nur dort möglich. Danach übernimmst du deine Artikel vorab per Scan. Die Angaben in basario müssen mit dem Aufdruck übereinstimmen. Die bereits vorhandenen Etiketten können am Artikel bleiben. basario ist ein eigenständiger Dienst und steht in keiner geschäftlichen Verbindung zum Anbieter der vorhandenen Etiketten.
Nein. Du druckst deine Etiketten einmal auf A4 am eigenen Drucker. Solange der Artikel unverkauft ist und die gedruckten Angaben unverändert bleiben, kannst du das Etikett beim nächsten Basar weiterverwenden – bei allen Basaren, die mit basario laufen.
Auszahlung & Spenden
basario berechnet für jede Verkäufer:in den Auszahlungsbetrag aus den Verkäufen, der Provision und den vereinbarten Gebühren. Du zahlst bar aus oder erstellst eine Datei für die Sammelüberweisung in deinem Online-Banking. Barauszahlungen kannst du auch in Umschlägen vorbereiten. Für deine Unterlagen bündelt das Buchhaltungs-Paket Verkäufer-Abrechnungen, Kassenbericht und CSV-Tabellen. Das Geld geht direkt von dir an die Verkäufer:innen.
Bar an der Kasse oder per Überweisung – die Auszahlungsart wird pro Basar festgelegt. Bei der Überweisung kommt dein Anteil direkt von der Veranstalter:in auf dein Konto.
Ja, wenn der Basar Artikelspenden annimmt. Mit dem Spendenwunsch-Herz bietest du einen unverkauften Artikel an. Welche Teile angenommen werden und wo du sie abgibst, entscheidet das Team vor Ort. Bestätigte Spenden findest du unter „Erledigt“ als „Gespendet“. Steht ein abgegebener Artikel weiterhin als verfügbar in deinem Inventar, kannst du ihn dort entfernen.
Einkaufen
Auf deiner Startseite siehst du anstehende Basare in deiner Nähe – und die, bei denen du schon gekauft hast.
Auf einem klassischen Basar vor Ort kannst du auch ohne Konto kaufen – einfach an der Kasse bezahlen. Mit einem kostenlosen Konto zeigst du dort deinen QR-Code, und alle Einkäufe landen automatisch in deiner Einkaufshistorie. Für Click & Collect (online vorbestellen) brauchst du ein Konto.
Auf einem klassischen Basar bezahlst du vor Ort an der Kasse, je nach Basar bar oder per Karte. Bei Click & Collect bezahlst du deine Bestellung bei der Abholung.
Ja. Gekaufte Artikel übernimmst du unter „Einkäufe“ mit einem Klick in dein eigenes Inventar – Name, Größe und Kategorie sind schon ausgefüllt. Dein Profil erweiterst du jederzeit fürs Verkaufen, ganz ohne neue Anmeldung.
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